Lunch im Glas - Projektarbeit der BäckereifachverkäuferInnen

09.11.2017 09:31 von Franziska Frank

Die etwas andere Lunchidee der BäV 15-1

 

Aufgabe der Schüler und Schülerinnen der
BäV 15-1 war es, ein verkaufsfähiges, transportfähiges, auslaufsicheres
Mittagsgericht im Pfandsystem zu entwickeln. Ein „Lunch im Glas“.
Neben der Kreation eines „Lunches im Glas“ (Verpackung und Inhalt) sollten die Azubis sich
ein Werbestrategie überlegen, die am Ende der ersten Blockwoche im
Schulgebäude präsentiert werden kann. (Plakat, Flyer auf dem stehen soll, wann und was sie verkaufen,
Inhaltsstoffe, Preise, Allergene…)  Außerdem bestand die Aufgabe darin, am
Ende der zweiten Blockwoche eine Mappe angefertigt zu haben, die die wichtigen Inhalte
des Projektes dokumentieren sollte.
Bewertet wurden am Ende die Mappe, insgesamt die erbrachte Kreativität und natürlich das
Aussehen und der Geschmack des Produktes.
Sowohl den begleitenden Lehrern als auch den Schülern hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und so waren auch die Ergebnisse ein voller Erfolg.

 

Projektablauf: Von der Idee bis zur Verpackung

Langweiliger Mittagssnack? Tragisch belegte Brote, Fertigsuppen? Ewig das gleiche
Einerlei in der Brotbox, beim Bäcker nebenan, dann auch noch hochpreisig.
Das muss nicht sein. Der Trend geht hin zu prallgefüllten, kreativen Lunchboxen.
Schon seit geraumer Zeit muss sich ungesundes Fastfood in Acht nehmen vor
kreativen Alternativen.
So freut sich jeder auf die wohlverdiente Mittagspause.
Unser Mittagessen einfach mitnehmen? Aber worin? In einer Plastikbox, die mit Hilfe
einer Plastiktüte doppelt verpackt wurde, damit nichts ausläuft. Wer kennt das nicht.
Spätestens seit wir ein Salatdressing in unserer Tasche auf deren Inhalt verteilt
vorgefunden haben. Das ist misslich und man neigt wieder dazu die langweiligen
Brote zu schmieren, warme oder kalte hochpreisige Snacks zu kaufen, die
ernährungsphysiologisch fragwürdig sind.

Was brauchen wir also?

Eine Verpackung, in die alles passt, die dicht hält, die möglichst leicht ist, hinterher
einfach zu säubern ist und wiederverwendbar ist.

Wie kann diese Verpackung aussehen?
• Die gute alte „Tupperdose“- eine Frischhaltebox aus Kunststoff
• Edelstahlbox – teuer in der Anschaffung, jedoch stylish, hygienisch und
aromaneutral
• Brotbox – für belegte Brote
• Bentobox – kann entweder mit Fächern unterteilt oder mehrstöckig sein
• Weckglas – schöne optische Alternative, aber recht schwer
• Thermobox – super für Mikrowelle
• Glasbehälter mit Deckel – genial für Mittagessen , das im Ofen bzw. in der

Mikrowelle erwärmt werden muss

Entscheidend für die Wahl einer Verpackung ist, was für ein Gericht transportiert
werden soll. Muss sie auslaufsicher sein, sollte die Verpackung z.B. einen Deckel mit
einer Dichtung vorweisen.
Darüber hinaus sollte man sich überlegen, ob die jeweilige Lunchalternative vor dem
Verzehr erhitzt werden muss. Wenn dafür eine Mikrowelle zu benutzen ist, darf an
der Verpackung beispielsweise kein Metall vorhanden sein.

Bericht von Kathrin Wegner, Klassenlehrerin

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